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Ein Bericht aus der „Neuen Westfälischen“ über eine Donausteigwanderung im Strudengau

VON GÜNTER HOFFMEISTER

 

 

 

 

 

 

Nutzen Sie den folgenden Link, um den Artikel zu lesen!

http://www.nw-news.de/reise/nw_reise/6619606_Oberoesterreich_Ein_Stueck_Wanderglueck.html

Sagenhafte Erlebnisse garantiert der neue Trend „Geocaching“, der auch am Donausteig betrieben wird!

Geocaching ist eine spannende, familienfreundliche Art der Schatzsuche. Als Geocacher geht man nicht mehr einfach nur Wandern – man hat eine Mission, ein Rätsel, das es zu lösen gilt. Geocaching (von griechisch geo – „Erde“ und englisch cache – „geheimes Lager“) ist eine moderne Schnitzeljagd oder Schatzsuche. Geocacher suchen in der Natur versteckte Behälter, sogenannte Geocaches, mit Hilfe von GPS-Geräten und teilen Ihre Erfahrungen im Internet mit anderen Schatzsuchern. Jeder Internet-User kann auf Online-Plattformen wie http://www.geocaching.com Koordinaten von Caches abfragen und sich selbst auf die Suche begeben.

In Oberösterreich gibt es derzeit ca. 3.800 Geocaches. Davon warten etwa 400 am Donausteig darauf, gefunden zu werden.

Quelle: Presseinformation Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich, LTPräs. Friedrich Bernhofer, Vorsitzender Werbegemeinschaft Donau Oberösterreich

Im Strudengau sind in einem Umkreis von 10 km (ausgehend vom Eingang zur Stillensteinklamm) aktueDer Granitwächterll 125 „Schätze“ versteckt.

„Der Granitwächter“ ist zur Zeit der neueste Geocache am Eingang zur Stillensteinklamm.

Die Reederei Wurm+Köck Linz hat auf vielfachen Kundenwunsch heuer erstmals eine Schifffahrt von Linz nach Grein und wieder retour in ihr Programm aufgenommen.

Jeden Dienstag, von 1. Mai bis 25. September, startet um 9 Uhr ein Schiff nach Grein, mit Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten in Mauthausen und Au/Donau. Mittags haben die Gäste für eineinhalb Stunden die Möglichkeit, das historische Städtchen Grein zu erkunden, das u.a. das älteste Theater Österreichs zu bieten hat. Um 13:30 Uhr fährt das Schiff wieder zurück nach Linz, wo es um 17:30 Uhr anlegt. Die Schifffahrt nach Grein wird in Zusammenarbeit mit der ÖBB auch als Kombiticket Schiff/Bahn angeboten. Preis: 21,50 Euro pro Person inklusive Bahnrückfahrt.

Quelle: Presseinformation Donauschiffahrt Wurm und Köck, Margit Noé, Geschäftsführerein Donauschiffahrt Wurm + Köck

 

Liebes Tourismusmitglied, sehr geehrter Interessentenbeitragszahler,

nachstehende übermittle ich Ihnen die Einladung zur diesjährigen Jahreshauptversammlung des Tourismusverband St. Nikola~Donau.

E I N L A D U N G

zur Vollversammlung und Tourismuskommissionssitzung

des Tourismusverband St. Nikola ~ Donau

am Mittwoch, den 15.Februar 2012 um 19:00 Uhr

„Gasthof Strudengauhof“ Ettlinger, Sarmingstein.

Tagesordnungspunkte:

1.  Begrüßung und Feststellung der Beschlußfähigkeit

Gemäß §9.2 des OÖ Tourismusgesetz 1990 ist die Vollversammlung beschlußfähig, wenn die Einberufung rechtzeitig und richtig erfolgt ist und mindestens ein Drittel aller Mitglieder vertreten ist. Ist zu der für den Beginn festgesetzten Zeit nicht mindestens ein Drittel aller Mitglieder vertreten, so ist die Vollversammlung nach einer Wartezeit von einer halben Stunde ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden oder vertretenen Mitglieder beschlußfähig, wenn in der Einberufung ausdrücklich darauf hingewiesen wurde.

2. Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden

3. Genehmigung der Niederschrift der letzten Vollversammlung

4. Bericht des Kassiers

5. Bericht der Rechnungsprüfer

6. Genehmigung des Rechnungsabschlusses 2011

7. Genehmigung des Rechnungsvoranschlages 2012

8. Vorstellung des TV – Programmes für 2012

9. Beratung über mittelfristige Zielsetzungen des TV

10. Allfälliges

Aus organisatorischen Gründen ersuche ich um eine kurze Rückmeldung, ob Sie an der JHV teilnehen.

Ich würde mich freuen Sie zu dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen.

Herzliche Grüße,

Willi Ebner

Tourismusverband St. Nikola

0699-13030422

tourismus@sankt-nikola.at

2011 in review

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Ein New York City U-Bahnzug faßt 1,200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 4.900 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 4 Fahrten nötig.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Strudengauer Pilger-Roas

Winterwanderung auf historischen Pfaden von Sarmingstein nach Waldhausen

Veranstaltungsorte: St. Nikola~Donau, Sarmingstein, Waldhausen

Termin: 8. Dezember (jährlich)

Veranstalter: Tourismusverband St.Nikola~Donau

Ebner Willi

Tel.: 0699-13030422

Mail: tourismus@sankt-nikola.at

Web: www.sankt-nikola.at

Organisation des Wandertages:

Verein: ASKÖ ESV St. Nikola, Sektion Wandern
Ansprechpartner: Beer Wolfgang,

A-4381 St. Nikola, Struden 3;

Tel.: 0664-3266679


Start: 09:00 Uhr – 13:00 Uhr, Sarmingstein, Gasthof Ettlinger
Ziel: bis 16:00 Uhr, Stift Waldhausen, Adventmarkt
Streckenlängen: ca. 8km

Details zur Strecke auf http://wandern.struden.at

Transferbus: stündlich zw. Waldhausen und Sarmingstein (St. Nikola)

Historischer Hintergrund

Die Donau durch den Strudengau bei St. Nikola wahr früher eine sehr gefürchtete Stelle für die Schifffahrt. In den Strudeln und Wirbeln sind viele Schiffleute ertrunken. Darum wurde die Pfarrkirche dem Heiligen Nikolaus geweiht, da er auch Schutzpatron der Schiffleute ist.

Seit dem Jahre 1974 wird in St. Nikola ~ Donau jährlich am 6. Dezember ein großes Fest für den Schutzpatron Nikolaus gefeiert.

An den gefährlichen Stromschnellen der Donau, unterhalb Grein, am Strudel und Wirbel, wo die Gefahren des Schiffbruchs so groß und drohend waren, bestimmte 1141 Beatrix von Clam, Gemahlin des Edlen Walchuns von Clam, die St. Nikolauskirche als Spitalskirche „zum Frommen der Fremden und anderer Wanderer, damit sie hier die süßen Tröstungen der Nächstenliebe finden könnten“. In den Urkunden scheint das Spital als „Hospitale de Pahin“ auf. 1147 stiftet Otto von Machland seine Burg Säbnich in Sarmingstein den Augustiner Chorherren zur Gründung eines Klosters. Bereits 1161 ziehen die Mönche in das neugegründete Kloster nach Waldhausen. 1185 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung des Ortes, der heute St. Nikola heißt. In dieser Urkunde, die »um 1185« ausgestellt wurde, stellte Papst Lucius III. die Stiftung von Beatrix, der Edlen von Clam, unter päpstlichen Schutz. 1351 scheint St. Nikola als eine Expositurpfarre von Waldhausen auf. 1361 erlaubt Rudolf IV., Herzog von Österreich, dem Propst Albertus von Waldhausen, zu Sarmingstein einen freien Wochenmarkt und einen freien Jahrmarkt am Sonntag nach St. Kilian zu halten. Da besonders an Kirchenfesten, wo die Leute auch aus der weiteren Umgebung kamen, Märkte abgehalten wurden, dürfte bereits zu diesem Zeitpunkt das Patroziniumsfest des St. Kilian-Kirchleins gefeiert worden sein. In den Jahren 1428 und 1432 wurde das Kloster Waldhausen zweimal zerstört. Zum Dank, dass sie die gefährliche Schiffsdurchfahrt im Struden unbeschadet überstanden haben, pilgerten zahlreiche Reisende zum Kloster Waldhausen. Vor allem im 17. und 18. Jahrhundert war der Andrang an Wallfahrern sehr stark.

Im Zuge der rigorosen Beschränkung der Wallfahrten und der Aufhebung des Klosters Waldhausen durch Kaiser Josef II. nahm die Zahl der Pilger drastisch ab, für 1810 bezeichnet der Ortspfarrer die Wallfahrt als erloschen. Auch die Konkurrenz des verkehrsgünstiger gelegenen Maria Taferl hat dazu beigetragen.

Anlässlich der in Waldhausen alle zwei Jahre stattfindenden Friedensrosenverleihung findet seit einigen Jahren jährlich eine Friedens-Sternwallfahrt zu dem Thema Frieden/Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung statt.

Am 10. und 11. Juni 2010 war der Reisejournalist Dr. Volker Mehnert von der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) in unserer Region um seine Recherchen für einen Reisebericht über den Donausteig abzuschließen. Der nachstehende  Auszug aus dem fertigen Bericht betrifft unsere Region.

Der vollständige Bericht kann unter nachstehendem Link auf FAZ.net nachgelesen werden.

Österreich Weg vom Fluss, hin zum Fluss

Der Fernwanderweg Donausteig führt von Passau quer durch Oberösterreich – auf wunderschönen Pfaden.

…………

„Gegen Ende läuft der Donausteig noch einmal zu großer Form auf. Der Weg durch die Stillensteinklamm bei St. Nikola ist einer der Höhepunkte der Fernwanderung. Rechtwinklig zweigt das Tal des Gießbaches von der Donau ab und verengt sich rasch. An den Stromschnellen und Wasserfällen den Bach entlang, unter Felsnasen und überhängenden Felsendächern hindurch klettert der Pfad steil bergauf. An der engsten Stelle muss der Wanderer die Klamm über eine Holztreppe überwinden, während sich der Bach darunter mit Getöse durch die Felsen frisst. Der Endpunkt dieser famosen Etappe, wieder unten an der Donau in St. Nikola, wäre ein würdiger Abschluss des Donausteigs.

Doch nun macht der Pfad auf dem Nordufer noch eine überflüssige Rolle rückwärts durch die Berge, berührt eine Reihe von Gemeinden, die unbedingt auch am Projekt Donausteig beteiligt sein wollten und sollten, und endet offiziell wieder einige Kilometer flussaufwärts in Grein. Die lokalen Tourismuspolitiker mögen mit dieser Lösung zufrieden sein, der Donauwanderer jedoch hätte diese beiden letzten, etwas abseitigen Tagesetappen nicht gebraucht. Aber gut: Auch Grein hat als Schlusspunkt des Donausteigs seine Meriten. Die umlaufenden, zweistöckigen Arkadengänge im Renaissance-Hof von Schloss Greinburg sind ein seltenes architektonisches Juwel. Und die Konditorei Schörgi, die von Gault-Millau als beste in Oberösterreich ausgezeichnet worden ist, hat zahlreiche kulinarische Verführungen zu bieten: Sie serviert als Lohn für alle Anstrengung fabelhafte Mühlviertler Mehlspeisen und die leckersten Eisbecher weit und breit – der Donaublick von der Sonnenterrasse aus ist selbstverständlich inklusive.“